Kalthärtende Verfahren

Hüttenes-Albertus, als führender Hersteller von Kunstharzbindemitteln für die Gießereien, entwickelt bereits seit Jahrzehnten Kaltharzsysteme für die Fertigung von Formen und Kernen für den Groß- und Einzelguss.  

Die Einführung dieser Verfahren vor einem halben Jahrhundert darf man ohne Zweifel als einen der größten Fortschritte in der Gießereiindustrie bezeichnen.

Durch kontinuierliche Forschungen und Weiterentwicklungen kann Hüttenes-Albertus seine Kunden seit Jahrzehnten mit Systemen unterstützen, die nicht nur die jeweils aktuellen Anforderungen erfüllen, sondern die Gießereien in die Zukunft begleiten.  

Aktuelles Thema: Neue Furan-Kaltharze mit einem freien FA-Gehalt < 25 %

Die Kennzeichnung von Furfurylalkohol und den daraus hergestellten Furanharzen wurde auf Grund einer Neubewertung der bereits vorliegenden Ergebnisse der Tierversuche von „Gesundheitsschädlich“ (Xn) auf „Giftig beim Einatmen“ (T, R23) geändert. Gemäß der neuen CLP / GHS Bestimmungen werden Furfurylalkohol und Furan-Kaltharze mit einem FA-Gehalt von > 25% ab dem 01.12.2010 mit einem Totenkopfsymbol gekennzeichnet.  

CLP ist die neue EU-Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von gefährlichen Substanzen. Diese neue Bestimmung sieht allerdings noch keine Arbeitsplatzgrenzwerte für FA vor. Es ist aber zu erwarten, dass hierüber zukünftig debattiert wird.  

Innovatives Kaltharz

Um unseren Richtlinien zur Entwicklung umweltfreundlicher Produkte treu zu bleiben, haben wir es uns selbst zur Aufgabe gemacht, Furan-Kaltharze mit einem freien FA-Gehalt von < 25% zu entwickeln. Dies war, angesichts der Tatsache, dass Kaltharze einen freien FA-Gehalt zwischen 70 – 90% enthalten, keine unbedeutende Herausforderung. Aufgabenstellung war es, diesen Anteil in unseren Formulierungen auf weniger als 25% zu reduzieren, ohne die technologischen und anwendungstechnischen Eigenschaften des Binders negativ zu beeinflussen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden verschiedene synthetische Alternativen getestet – ein erstes Ergebnis hieraus ist zum Beispiel das innovative Kaltharz 8616, das in der Kennzeichnung kein Totenkopfsymbol beinhaltet (Produkt und Transport).  

Weitere neue Kaltharz-Typen in der Validierungsphase

Um für die unterschiedlichen Einsatzgebiete von Furanharzen, die einen niedrigen Stickstoffgehalt im Binder benötigen,  bzw. schwefelreduzierte Systeme für die Herstellung von Gussteilen aus hochwertigem Sphäroguss, adäquate neue Lösungen zu bieten, wurden neue Kaltharz-Typen entwickelt, die sich momentan in der Validierungsphase befinden und die ebenfalls auf der GIFA 2011 präsentiert werden.

 

Kontakt

Unser Produktmanagement-Team steht Ihnen gerne für detaillierte Informationen über unsere Kaltharze und deren optimale Anwendung zur Verfügung:

Tel:     0211 5087 -213 / -214

Fax:    0211 50 77 57

E-Mail: pm@huettenes-albertus.com