News

Ökonomie plus Ökologie

12.02.2020

HA und Reinsicht: Zwei zukunftsorientierte Unternehmen kombinieren ihre Stärken.

Hoher Zeit- und Kostendruck, komplexer werdende Gussteile, immer stärker vernetzte globale Märkte und die größte Aufgabe unserer Zeit: der nachhaltige Schutz unserer Umwelt und natürlichen Ressourcen – das sind die zentralen Herausforderungen für die Gießereiindustrie auf der ganzen Welt. Gefragt sind pragmatische Lösungen, die wirtschaftlich umsetzbar sind und gleichzeitig einen maßgeblichen Beitrag zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks der Branche leisten. Die Unternehmen Hüttenes-Albertus aus Düsseldorf und Reinsicht aus Gerlingen haben dafür einen gemeinsamen, verantwortungsvollen Plan gefasst.  

Im deutschen Gießereimarkt ist die Firma Reinsicht bekannt für die konsequente und unkonventionelle Art, mit der sie ihr Ziel verfolgt: Durch die Entwicklung umweltfreundlicher Industrieklebstoffe einen entscheidenden Beitrag zum Schutz unserer Umwelt zu leisten. Ivo Herzog, Geschäftsführer von Reinsicht fasst das prägnant zusammen: „Ökologie und Umweltschutz ist unser aller Pflicht, Ökonomie ist unser Interesse.“  

In den letzten Jahren hat Reinsicht innovative Lösungen für den 3D-Sanddruck und weitere Anwendungsbereiche entwickelt. Einige Lösungen sind bereits erfolgreich im Markt etabliert. Um die Entwicklung und Verbreitung schadstoff- und emissionsreduzierter, ressourcenschonender Bindersysteme zu beschleunigen und international zu implementieren, ist die Kooperation mit einem starken Partner der logische Schritt.  

Die Wahl des passenden Partners fiel leicht: Hüttenes-Albertus (HA) ist seit vielen Jahrzehnten ein weltweit führender Anbieter für gießereichemische Produkte und Dienstleistungen. Als erfolgreiches Familienunternehmen konnte sich HA immer schon Freiheiten in der Produktentwicklung und Vermarktung nehmen, die das Beschreiten und Verfolgen neuer Wege ermöglichte.

Zur Bündelung der gemeinsamen Stärken haben HA und Reinsicht vereinbart, bei der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung nachhaltiger Bindersysteme zusammenzuarbeiten.  Reinsicht wird sich auf die Forschung für emissionsarme oder emissionsfreie Technologien konzentrieren, während Hüttenes-Albertus die Adaption auf die Prozess- und Produktanforderungen, die Produktion im industriellen Maßstab und die weltweite Vermarktung übernimmt.

Franz Friedrich Butz, Geschäftsführer von Hüttenes-Albertus, ist überzeugt: „Durch die Bündelung der Stärken unserer beiden Unternehmen kommen wir unserem Ziel einen bedeutenden Schritt näher, die Gießereien mit umweltfreundlichen Lösungen für die Kern-, Form- und 3D-Druckherstellung zu beliefern und damit einen wirksamen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Innovation in der Gießereiindustrie zu leisten.“

 

Über Reinsicht

 Als Beitrag für eine tolerierbare Produktion entwickelt und liefert die Reinsicht GmbH seit mehr als zehn Jahren ökologische Industrieklebstoffe für den Metallguss zur Sandkernherstellung im 3D-Druck oder konventionell, Einbettmassen für den Feinguss, sowie wasserlösliche Kerne für den Kunststoffspritzguss. Strikt nach dem Prinzip Reduce – Reuse – Recycle ermöglichen die innovativen Binder und Einbettmassen Gießereien eine emissionsreduzierte Produktion, eine Senkung des Binderverbrauchs sowie eine rein mechanische 90-prozentige Regenerierung des verwendeten Sandes. Ergebnis ist eine Herabsetzung des Energiebedarfs und der CO2-Emissionen über die gesamte Prozesskette hinweg. Zum Einsatz kommen die serienreifen Produkte von Reinsicht unter anderem in der Automobilindustrie.  

www.reinsicht.net

Über HA

Die Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH mit Sitz in Düsseldorf, Deutschland, ist seit mehr als 100 Jahren ein international führender Hersteller von chemischen Produkten für die Gießereiindustrie. Mit rund 1.500 engagierten Mitarbeitern in mehr als 30 Ländern entwickelt, produziert und vermarktet die HA-Gruppe gießereichemische Lösungen und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt.